Vitario mi Technologie vom Institut Proschlaf

Demnächst Vitario vom Institut Proschlaf

 

Der Schlaf verläuft in ca. 5 Zyklen von jeweils 60 bis 90 Minuten ab. In jedem Zyklus kommt eine Tief- und eine REM- Schlafphase vor. Es dauert ca. eine halbe Stunde, bis Tiefschlaf über mehrere Schlafstadien (1 bis 4) aufgebaut ist.

Wird der Schlaf während einer solchen Tiefschlaf-Aufbauphase unterbrochen (Weckreiz), muss der Aufbau neu gestartet werden, sodass Zeit verloren geht. Geschieht dies zu oft, wird sowohl Tief- als auch REM-Schlafzeit verkürzt.

Was die Proschlaf-Forschung zu sagen hat

Das vitario Konzept ist auf den Erkenntnissen der Physikalischen Schlafforschung aufgebaut, wie sie im Institut Proschlaf des Salzburger Ärztezentrums Schallmoos erforscht werden. Im Wesentlichen spielen dabei zwei Kriterien eine Rolle, nämlich die Frage der Druckentlastung für den Körper sowie die anatomisch korrekte Ausrichtung der Wirbelsäule im liegenden Zustand.

Es gilt, Störpotenzial für den Schlaf zu vermeiden

Der Schlaf unterliegt einer strengen Ordnung und läuft in mehreren Zyklen mit je einer Dauer von 60 bis 90 Minuten ab. Die obere Grafik an der rechten Seite zeigt anhand der Gehirnstrommessung (EEG), wie sich der erste Zyklus vom Einschlafen hin bis zu ersten Tiefschlaf- Phase und wieder zurück zur ersten REM - Schlafphase erstreckt und sich dies danach mehrmals wiederholt. Der Tiefschlaf erfordert ein Absenken des Gehirnstroms und deshalb sollte während der ca. 30 Minuten, die benötigt werden, um den Gehirnstrom auf das geforderte Maß abzusenken (1 bis 3 Hertz), der Schlaf nicht unterbrochen werden.

Schlafunterbrechungen beeinträchtigen Schlafqualität

Die zweite Grafik zeigt, welche Auswirkungen Schlafunterbrechungen (Fachbegriff: Weckreiz) in der Tiefschlaf- Aufbauphase haben und wie sich das verkürzend auf Tief- und REM-Schlaf auswirkt (man spricht von Schlaf-Fragmentation). Betroffene bemerken es meist dadurch, dass man sich am Morgen nicht ausreichend ausgeschlafen und erholt fühlt, obwohl man doch genügend Schlafzeit gehabt hat. Viele meinen auch, durchgeschlafen zu haben, weil man sich an kurze Schlafunterbrechungen nicht erinnern kann. (Ereignisse in Wachphasen bis zu 3 Minuten werden meist nicht vom Gehirn gespeichert.) Häufig lösen solche mechanischen Beeinträchtigungen des Körpers am Morgen Rückenschmerzen aus, oder man fühlt sich steif und ist verspannt.

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